11: Warum der Tod zum Leben gehört mit Nicole Rinder

 

„Wir haben das Abschiednehmen verlernt – und ich meine damit nicht die Beerdigung.“
-Nicole Rinder

Nicole Rinder arbeitete als Arzthelferin bei einem Gynäkologen, sie hat das Leben jeden Tag hautnah erfahren – bis ihr Sohn auf die Welt kam und nur vier Tage lebte. Durch diesen Verlust hat sie erkannt, wie wichtig es ist, sich für Abschied und Trauer Zeit zu nehmen, sie machte eine Ausbildung zur Trauerpädagogin und fing an für AETAS zu arbeiten, einem Institut für Lebens- und Trauerkultur, und das gemeinsam mit dem Mann, der ihren Sohn beerdigt hatte.

Heute begleitet sie Eltern, die ihr Kind verloren haben, gestaltet Särge mit und hat mehrere Bücher zu diesen Themen geschrieben. Wir sprechen in dieser Folge über die große Veränderung in ihrem Leben, die Trauerkultur in Deutschland, das Tabuthema Tod und wie es sich anfühlt, aus der traurigsten Situation eine Berufung entstehen zu lassen.


In dieser Folge erfahrt ihr…

… wie Nicole es geschafft hat, ihr Kind auf die Welt zu bringen, obwohl sie wusste, dass es danach sterben wird

… wie die vier Tage mit ihrem Sohn waren und warum der anschließende Trauerprozess ihr Leben veränderte

…wie ihr Alltag als Bestatterin und Trauerpädagogin aussieht

… warum in Deutschland der Tod nicht zum Leben gehört und warum sich das ändern muss

… was wir uns von anderen Kulturen abschauen können

… wie wichtig es ist, Kinder in den Ablauf der Abschiedszeremonie einzubinden.


Weitere Infos:

Nicoles Arbeit bei AETAS – der Lebens- und Trauerkultur in München: https://www.aetas.de/

Nicoles Bücher: https://amzn.to/2v66ZAm*


ÜberFrauen gibt es auf iTunes, Soundcloud, Deezer und meiner Homepage www.anikalandsteiner.de. Ich freue mich über Eure Bewertung auf iTunes, wenn Euch der Podcast gefällt!
Fragen und Anregungen bitte an: hey@anidenkt.de | facebook.com/ueberfrauenmuenchen | #ÜberFrauen

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